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2. September 2022 Allgemein0

Gruppenfoto der Hospizgruppe Sarganserland, aufgenommen am Samstag, 20. August 2022, im Buendnerischen Maienfeld. Foto & Copyright: Eddy Risch.

Das Fundament des Angebotes der Hospizgruppe Sarganserland bilden unsere ehrenamtlichen Begleitenden. Sie schenken UnterstĂŒtzung in anspruchsvollen und schwierigen Zeiten. Sie begleiten schwerkranke und sterbenden Menschen und deren Angehörigen mit viel Hingabe.

Am jĂ€hrlich stattfindenden Teamausflug dĂŒrfen sich unsere Begleitenden, als kleine Anerkennung fĂŒr Ihre Dienste, jeweils ĂŒberraschen und verwöhnen lassen.

Dieses Jahr durften wir uns regelrecht zurĂŒcklehnen und uns ziehen lassen. Mit der Rössliposcht ging es gemĂ€chlich durch die BĂŒndner Herrschaft. Beim «Weinbau im Schmied» der Familie Komminoth-Elmer wurden wir mit gutem Wein und feinem Essen gestĂ€rkt. Die «Entschleunigung», welche wir an diesem Tag erfuhren, tat sehr gut.


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Im gut gefĂŒllten «Sternen»-Saal in Wangs fand die 11. Hauptversammlung der Hospizgruppe Sarganserland – nach zwei Coronajahren nun wieder in gewohnter Form statt.

 

 

 

 

Elisabeth Warzinek, die langjÀhrige PrÀsidentin der Hospizgruppe Sarganserland, hiess die Mitglieder und Interessierte willkommen.

Erfolgreicher als budgetiert

Kassierin Marie-Therese Aggeler stellte das GeschĂ€ftsjahr 2021 vor, das mit einem Verlust von 5230 Franken abgeschlossen wurde. ZurĂŒckzufĂŒhren ist der Verlust vor allem auf die entstandenen Personalkosten im Bereich der GeschĂ€ftsstelle. Weiter hat die Hospizgruppe Sarganserland viele Schulungen aus dem Jahr 2020 nachgeholt und auch hier einen grösseren Betrag investiert. Da im vergangenen Jahr ein grosser Spendenzulauf stattgefunden hat, schloss die Hospizgruppe das GeschĂ€ftsjahr trotzdem mit akzeptablen Zahlen ab.

Das Fundament

Die Basis der Hospizgruppe bilden gemÀss der PrÀsidentin die vielen Freiwilligen und Gönner, welche mit grossem Dank erwÀhnt wurden. Die freiwilligen Begleitpersonen haben im vergangenen Jahr 1520 Stunden am Bett von Sterbenden verbracht.

Wirken seit ĂŒber 10 Jahre in der Hospizgruppe: GeschĂ€ftsstellenleiterin Andrea Schena-Kurath mit Brigitta Niedrist, Klara KĂŒhne, Nicole Lymann, Marie-Louise Ackermann, Marie-Therese Fey, Monika Bernold, Bea GrĂŒnenfelder und PrĂ€sidentin Elisabeth Warzinek (von links). Bild Florian Zwahlen

Hospizwohnung – mehrheitlich leer geblieben

Trotz des mehrheitlich positiven GeschĂ€ftsjahres sorgt vor allem die Hospizwohnung fĂŒr Kopfzerbrechen. Das Angebot wurde vor fĂŒnf Jahren lanciert und sollte zum Ziel haben, dass Sterbende an einem wohnortnahen Ort Abschied von ihren Liebsten nehmen können. Sie werden durch Ehrenamtliche wie auch durch Angehörige betreut. Wurde das Angebot anfangs noch rege genutzt, so hat spĂ€testens die Coronapandemie einen klaren RĂŒckgang eingeleitet.

Zwölf neue Begleitpersonen

In den vergangenen zwei Jahren nahm die Hospizgruppe Sarganserland zwölf neue Begleitpersonen in ihrem Verein auf. Somit bleibt das langjÀhrige Mittel von 55 Begleitpersonen bestehen.

Bewegende Buchlesung

Im Anschluss an die Versammlung begeisterte Thomas Giuliani von der Hospizgruppe Solothurn die Anwesenden mit einer Buchlesung aus seinem Band «Trauer ist keine Krankheit». Das Buch handelt vom Umgang mit Trauer und zeigt vor allem auch auf, wie wichtig eine richtige Verarbeitung ist. Die Angebote von Hospizgruppen können Hinterbliebenen viel Kraft und Mut schenken.


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In der Hospizgruppe Sarganserland engagieren sich gegen 60 Freiwillige in der Begleitung und Betreuung Schwerkranker und Sterbender. Ebenso stehen wir Trauernden bei, nehmen uns Zeit fĂŒr Demenzkranke und unterhalten eine Hospizwohnung in Mels.

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